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Elektromobilität

Die EWB macht sich für den Einsatz von Elektromobilität stark. Elektromobilität ist ein wichtiges Thema: Sie ist im Zuge des Umbaus der Stromerzeugung hin zu regenerativen Energien ein Mittel der Wahl. Sie macht uns zukünftig unabhängiger von fossilen Energieträgern.

Übersicht Elektrofahrzeuge

eAIXAM
Der eAixam ist komfortabel ausgestattet und dank seines geringen Wendekreis von 4 Metern ideal für den Stadtverkehr.
Karo-Isetta
Die berühmte „Knutschkugel“ der 50er ist wieder da. Schneller, schöner und elektrisch: Artega-Isetta bestellbar seit 28.01.2020
A3 Sportback 40 e-tron (Auslaufmodell)
Audi A3 Sportback 40 e-tron kombiniert Elektroantriebs mit den Vorzügen eines 4-Zyl.-Ottomotors. Aktuell nicht mehr bestellbar.
A8 hybrid 2.0 TFSI (Auslaufmodell)
Audi A8 hybrid, gebaut von 04/2012 - 09/2015. Produktion eingestellt.
Q5 hybrid quattro (Auslaufmodell)
Audi Q5 hybrid quattro, gebaut von 06/2011 bis 04/2015. Produktion eingestellt.
Q7 e-tron quattro (Auslaufmodell)
Audi Q7 e-tron quattro, der weltweit erste Plug-in-Hybrid Auto mit 6-Zylinder-Diesel und Allradantrieb. 2018 Bestellstopp!!
e-tron 55 quattro
Audi stellt den ersten rein elektrisch angetriebenen Sport-SUV in der Oberklasse vor.
e-tron Sportback 55 quattro
Der neue Audi e-tron Sportback 55 quattro mit 300 kW (408 PS) Leistung und bis 452 Kilometer Reichweite
e-tron GT quattro & RS e-tron GT
Der vollelektrische Audi e-tron GT quattro und RS e-tron GT treten gegen Tesla an. Seit Februar 2021 im Vorverkauf.
Q5 TFSI e quattro (Auslaufmodell)
Effizient, sportlich und im Elektrobetrieb lokal emissionsfrei: Der Audi Q5 55 TFSI e quattro. Verkauf 3. Quartal 2019 - Ende 2020
A7 Sportback TFSI e quattro
Der neue Audi A7 55 TFSI e quattro und der kleinere 50 TFSI e im Herbst 2019 als Plug-In-Hybrid in der Oberklasse gestartet.
A6 Limousine TFSI e quattro
Der Audi A6 TFSI e quattro, die neue Oberklassen-Limousine, als Plug-In-Hybrid seit Herbst 2019 im Verkauf.
A8 60 TFSI e quattro
Der Audi A8 und A8 L 60 TFSI e quattro - Eine Kombination aus edler Luxus-Limousine und innovativem Plug-in-Hybrid-Fahrzeug
e-tron 50 quattro
Der kleinere Audi e-tron 50 quattro mit 230 kW Leistung und bis 339 km Reichweite.
e-tron Sportback 50 quattro
Der kleinere Audi e-tron Sportback 50 quattro mit 230 kW (312 PS) Leistung und bis 349 Kilometer Reichweite

Kraftstoffrechner

Klassisches Fahrzeug:
Verbrauch pro 100 km:
Liter
Kosten Benzin pro Liter:
EUR
Kosten Diesel pro Liter:
EUR
Elektrofahrzeug:
Verbrauch pro 100 km:
kWh
Kosten zu Hause pro kWh:
EUR
Kosten Ladestation pro kWh:
EUR
Anteil Ladestation:
%
Fahrleistung pro Jahr:
km
Ökostrom Tarif zu Hause:

eWissen

Wirtschaftlichkeit

Elektrofahrzeuge stellen mittlerweile eine lohnenswerte und kostengünstige Möglichkeit dar, um eine nachhaltige Mobilität zu garantieren. Gerade im Stadtverkehr sind Elektrofahrzeuge gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren im Vorteil, da ein durchschnittliches Mittelklassefahrzeug mit Verbrennungsmotor beim Anfahren aus dem Stand rund 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer benötigt. Allein das tägliche Anfahren im zähflüssigen Berufs- und Feierabendverkehr kostet auf das Jahr gerechnet rund 110 Euro.

Das Fahren eines Elektrofahrzeugs stellt eine sehr kostengünstige Variante der Mobilität dar. Beispielsweise verbraucht ein reines Elektrofahrzeug ca. 15 kWh auf 100 Kilometern, was einem Kraftstoffpreis von 3,90 Euro je 100 km entspricht.

Reichweite mit Strom

Der Elektromotor zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus, da fast die gesamte elektrisch gespeicherte Energie in Antriebsenergie umgewandelt werden kann – Energieverluste durch Erwärmung finden in einem wesentlich geringeren Ausmaß statt, als bei einem Verbrennungsmotor.

Umwelt

Wird ein Elektrofahrzeug ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom geladen, kann eine CO2-neutrale Mobilität gewährleistet werden. Zusätzlich sind Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr sehr geräuscharm.

Wenn die Batterien eines Elektrofahrzeugs nicht mehr verwendet werden können, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Die meisten Batterien können grundsätzlich recycelt werden. Alkaline-Batterien werden in der Metallindustrie recycelt und dabei werden Materialien, wie Stahl, Zink oder Ferromangan etc. zurückgewonnen. NiCd / NiMH-Akkus werden genutzt, um Stoffe wie Cadmium und Nickel zurückzugewinnen. Beim Recycling von Lithium-Ionen-Akkus wird Cobalt zurückerlangt und bei Knopfzellen wird Quecksilber wiederhergestellt.

Schadstoffhaltige Batterien, bzw. Akkus, sind mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet, um auf das Hausmüll-Entsorgungsverbot hinzuweisen. Unter dem Zeichen ist das chemische Symbol für das Schwermetall angegeben:

Im Jahr 2006 hat die EU eine Batterie-Richtlinie (2006/66/E) verabschiedet, in der eine höhere Quote des Batterie-Recyclings eines der Ziele darstellt. Etwa 70% der gesammelten Batterien werden heute in einem bestehenden Recycling-Markt in Europa wieder aufbereitet. Diese Quote gilt es in den nächsten Jahren zu erhöhen.

Batterieentsorgung

Achten Sie bei Batterien auf eine fachgerechte Entsorgung. Batterien gehören nicht in den Hausmüll.

Förderung und Bezuschussung

Neu: Am 19. Februar 2020 trat eine neue Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Förderprogramm Elektromobilität (FEM) – Umweltbonus) in Kraft. Es können ab sofort junge gebrauchte Elektrofahrzeuge gefördert werden.

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines Elektrofahrzeugs, welches erstmalig im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden. Zusätzlich ist der Erwerb eines jungen gebrauchten Elektrofahrzeuges förderfähig.

Fahrzeuge, die nach dem 3.Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erstmalig zugelassen werden, erhalten eine Innovationsprämie, bei der der bisherige Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird und der Herstelleranteil unverändert bleibt. Ein Antrag auf Förderung durch die Innovationsprämie ist bis einschließlich 31. Dezember 2021 möglich.

Der Umweltbonus wird bis zum 31. Dezember 2025 verlängert und deutlich erhöht. Bei rein Batterieelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen bis 40.000 Euro Nettolistenpreis wird der Umweltbonus um 50 Prozent auf 6.000 Euro angehoben. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 5.000 Euro gezahlt. Für von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug In-Hybride) bis 40.000 Euro Nettolistenpreis gibt es 4.500 Euro. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 3.750 Euro gezahlt.

Eine Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge findet man auf bafa.de

Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt. Förderanträge können auf dem Online-Portal des BAFA gestellt werden.

Neu: Die Förderung eines AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System, System für künstliche Fahrgeräusche für Elektrofahrzeuge) beträgt pauschal 100 Euro. Der Zuschuss darf pro Fahrzeug nur einmal gewährt werden und ist unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 30. Juni 2021 förderfähig. Bei der Zulassung ab dem 1. Juli 2021 ist der Einbau eines AVAS für alle Fahrzeugtypen verpflichtend und damit nicht mehr förderfähig.

Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge

Das Bundeskabinett hatte am 18. Mai 2016 den Regierungsentwurf des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr beschlossen. Folgende Steuerbefreiungen gelten entsprechend Kraftfahrzeugsteuergesetz § 3d:

> mit Erstzulassung in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2020 für 10 Jahre (§ 3d Abs. 1 KraftStG)
> für Fahrzeuge, die im Zeitraum vom 18. Mai 2016 bis 31. Dezember 2020 nachträglich zum Elektrofahrzeug umgerüstet worden für 10 Jahre (§ 3d Abs. 4 KraftStG).

Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.

Nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50 Prozent (§ 9 Abs. 2 KraftStG).

Ladestationen

Suchen:

Tankstellendaten ©2021 Verlag Energie Marketing

News


  • 14.05.2021 - Toyota testet klassischen Land Cruiser als Elektroauto


    Das Pilotprogramm prüft zunächst die Konstruktion. Im zweiten Schritt könnte der elektrische Geländewagen auch an reguläre Kunden gehen – und vom Hersteller komplett selbst gebaut werden.

    Bereits im Januar kündigte der größte Autohersteller der Welt an, für das australische Minen-Unternehmen BHP Land Cruiser mit Elektroantrieb zu entwickeln. Dazu rüstete eine Drittfirma zunächst ein einzelnes Dieselmodell auf Batteriebetrieb um. Die Partner erwarten neben geringer Emissionen auch weniger Lärm, Abgase, Kraftstoff- und Wartungskosten. Nun heißt es aus dem Automobilkonzern, man ...

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  • 13.05.2021 - Streit um Android Auto: Google soll 102 Millionen Euro Strafe zahlen


    Weil Google eine App, die Ladestationen für Elektroautos anzeigt, nicht in die Plattform „Android Auto“ aufgenommen hat, haben Italiens Wettbewerbshüter nun eine Strafe über 102 Millionen Euro verhängt.

    Der Vorwurf der italienischen Kartellbehörde AGCM lautet auf Benachteiligung des Wettbewerbs. Die Nichtaufnahme einer App, die Stromer-Ladestandorte zeigt, sei eine unangemessene Bevorteilung des eigenen Dienstes Google Maps. Der Anbieter verstoße damit gegen Artikel 102 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union und habe seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Google will ...

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  • 12.05.2021 - Einbrechende Verkäufe, Qualitätsmängel, Spionagevorwürfe: Tesla in China unter Druck


    Der US-amerikanische Autobauer Tesla hat im April 27 Prozent weniger E-Autos verkauft als im Vormonat. Kundenproteste und Regulierungsbehörden machen dem Stromerhersteller in China das Leben schwer.

    Tesla verliert auf dem wichtigen chinesischen Markt, während die heimischen Rivalen Nio, Xpeng und Li Auto ihre Marktanteile ausbauen. 17 Prozent hält Tesla am Stromer-Gesamtmarkt in China. Im Vormonat waren es noch 21 Prozent. Das berichtet CNN. Qualitätsmängel: Kunden und Behörden erheben schwere Vorwürfe Für den ungewöhnlich deutlichen Rückgang sind verschiedene Gründe denkbar. Zuletzt hatte ...

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  • 12.05.2021 - Elaris aus Grünstadt bringt Billig-Stromer Leo und Finn auf den Markt


    Das deutsche Startup Elaris kommt mit einem City-Flitzer und einem Familien-SUV auf den Markt. Neben den niedrigen Preisen ist besonders der außergewöhnliche Vertriebsweg erwähnenswert.

    Die ersten Modelle der Gesellschaft stammen jedoch nicht aus der eigenen Entwicklung, stattdessen sind es umgebaute Fahrzeuge der chinesischen Marke Dorcen. Dort heißen Finn und Leo E20 und G60 – beide laufen mit Verbrennungsmotoren. Aufmerken lassen die Preise der beiden: Das Mini-Auto Finn schlägt – staatliche Prämien bereits abgerechnet – in der „First Edition“ mit 13.330 Euro zu Buche, die ...

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  • 10.05.2021 - Plan B: Harley-Davidson gründet separates Unternehmen für das E-Motorrad Livewire


    Das elektrische Motorrad Livewire von Harley-Davidson sollte die Wende beim Biker-Veteranen bringen. Das hat nicht geklappt. Jetzt soll Livewire ein eigenes Unternehmen werden.

    Im Jahr 2019 hatte Harley-Davidson sein erstes elektrisches Motorrad unter der Bezeichnung Livewire auf den Markt gebracht. Das Kundeninteresse war zunächst hoch, aber vor allem der hohe Preis des Gefährts hatte letztlich dazu geführt, dass die Livewire wie Blei in den sprichwörtlichen Regalen liegen blieb. Prohibitiver Preis lässt Interesse versiegen Mindestens rund 30.000 US-Dollar müssen ...

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  • 10.05.2021 - Tesla-Rivalen nutzten Elon Musks SNL-Auftritt für eigene Werbung


    Mindestens fünf Tesla-und SpaceX-Konkurrenten haben den Auftritt von Elon Musk bei Saturday Night Live dazu genutzt, ihre eigenen Produkte zu bewerben – darunter auch VW und Audi.

    Öffentlichkeitswirksam war er, der Auftritt von Elon Musk in der US-Show Saturday Night Live (SNL) – wenn sich auch die Dogecoin-Community sehr viel mehr von dem „Dogemaster“ erwartet hätte. Die Popularität des Tesla-Chefs nutzte auch eine Reihe von Konkurrenten aus dem Bereich E-Mobilität, indem sie Werbeeinschaltungen für ihre Elektroautos gebucht haben. Reklame für Elektroautos der ...

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Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht über das Elektrofahrzeug BMW i3s

29. Mai 2020

Seit Oktober 2019 gehört der vollelektrische BMW i3s zum Fuhrpark der EWB. Genutzt wird der i3 in der Hauptsache bei Terminen im Netzbereich und im Bereitschaftsdienst.

Die technischen Daten:

  • Drehmoment 270 Nm
  • Batterie: Litium/Ionen mit 37,9 kWh Energiegehalt
  • Ladezeit: zwischen 14 h an der Haushaltssteckdose (230V) und ca. 4 h an einer AC-Ladesäule. An einem DC-Schnelllader (Gleichstrom) soll schon nach einer Stunde die Batterie voll sein
  • Höchstgeschwindigkeit: 160 km
  • Elektrische Reichweite im Alltag: ca. 240 km

Der erste Eindruck:

Der seit 2013 gebaute i3 hat ein eigenständiges Design, mir gefällt es, aber da sind die Geschmäcker verschieden. Hier fallen sofort die gegenläufig öffnenden Türen auf. Vorteil: Keine B-Säule behindert beim Ein- und Aussteigen. Nachteil: Um die hinteren Türen zu öffnen muss erst die Vordertür geöffnet werden.

Im Innenraum setzt sich dieses Konzept fort. Der 4-sitzige i3 verwendet viele Recycling-Materialen, einen klassischen Tacho gibt’s nicht, ein schlichtes Display informiert über Geschwindigkeit, Batterieladestand, Tempomat und Außentemperatur. Der Automatik-Wahlhebel sitzt mit dem Start-/Stopp-Knopf am Lenkrad. Mal was anderes. In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein Display für Navy, Radio, Klima und anderer Fahrzeugeinstellungen. Bedient wird es über einen Dreh-/Drücksteller (i-Drive) in der Mittelkonsole oder teilweise auch über Knöpfe. Aus meiner Sicht ist sehr intuitiv zu bedienen, alles ist am richtigen Ort.

Der Kofferraum ist eher Kleinwagenniveau, 260 Liter reichen für uns, für den Einkauf einer Familie kann es schon mal knapp werden. Da packt man das Ladekabel lieber vorn unter die Haube (da wo sonst der Motor ist). Hier befindet sich noch ein Staufach.

Die ersten Fahreindrücke:

Schon bei der Übergabe wird man zurecht darauf hingewiesen, dass die Rekuperation des BMW i3s deutlich zu spüren ist. Das bedeutet, dass das Auto - sobald man den Fuß vom Gas nimmt - Energie zurückgewinnt, vergleichbar mit dem guten alten Fahrraddynamo. Der i3 bremst so deutlich ab, dass sogar die Bremsleuchten angehen. Nach kurzer Eingewöhnung lässt es sich so fast ohne Bremspedal fahren. Die Lenkung ist direkt, der Wendekreis ist sehr klein (unter 10 Meter laut Hersteller), das ist in Städten sehr angenehm. Was sofort auffällt, ist die deutlich zu spürende Beschleunigung, alles ohne Geräusch oder Schaltvorgänge – halt ein E-Auto. Somit fühlt man sich nach kurzer Zeit auf Landstraßen und in der Stadt sehr wohl. Hierfür wurde er ja auch entwickelt.

Bleibt die Autobahn, auf einer Fahrt zu einem Termin in Gütersloh mit 3 Personen an Bord, Außentemperatur knapp über 0 Grad. Bei zügiger Fahrt, Heizung und Gebläse bleiben von den gewohnten 240 km Reichweite dann schnell nur noch 150 – 160 km übrig. Das muss einem dann schon klar sein, wenn es mal etwas weiter gehen soll.

Zwischenfazit nach jetzt gefahrenen 4.500 km

Mir gefällt der i3s wirklich klasse. Schnell hat man sich an alles gewöhnt. Neben den bereits aufgeführten Eigenschaften sollen hier ein paar nette Ausstattungsdetails nicht unerwähnt bleiben. Der i3s hat sozusagen eine Standheizung/-Klimatisierung mit an Bord. Die sorgt dann per Timer für das richtige Klima, bevor das Auto von der Steckdose genommen wird. So bleibt die Batteriekapazität bei 100 % bis zum Fahrtantritt. Wer die Connected -App von BMW nutzt, kann das Ganze auch via Handy steuern und planen.

Die App erweist sich im Alltag als sehr nützlich. Hier sehe ich zuerst den Ladestatus bzw. den Batteriefüllstand. Des Weiteren kann ich überprüfen, ob Türen und Fenster geschlossen sind, das Fahrzeug selber verriegelt ist und via App auch ich auch den i3s verschließen.

Wer seinen Terminkalender im Handy pflegt oder abgleicht und auch den Besprechungsort pflegt, der bekommt rechtzeitig Hinweise zur Abfahrt und zur Verkehrslage. Mit einem Fingertipp ist der Besprechungsort als Navi-Ziel übernommen, sehr praktisch.

Der BMW i3s hat bisher voll überzeugt, ist zuverlässig unterwegs und wird in der Abteilung gern genommen.

Erwähnenswert:

Neben der Möglichkeit des Tankens an der häuslichen Steckdose, wird auch das Tankstellennetz im Bünder Land immer dichter. Die Plugsurfing-App ermöglicht einem hier den Zugang zum Ladestrom und hilft auch beim Finden der Ladesäule. Aktuell werden die Ladesäulen schrittweise mit einem EC-Karten Zahlsystem erweitert. Nutzer können dort mit den Girokarten kontaktlos und per Lastschriftverfahren bezahlen – ohne vorherige Anmeldung oder Registrierung über einer App. Die Kunden halten Ihre EC-Karte vor einen Sensor und starten eine Ladeanfrage. Im Display erscheint das entsprechende Angebot mit Preisangabe. Das Laden beginnt, wenn das Angebot bestätigt wird, und zwar durch erneutes Halten der EC-Karte vor den Sensor. Falls keine Betätigung erfolgt, schaltet die Ladesäule automatisch zurück in den Ruhemodus.

 

Erfahrungsbericht über das Elektrofahrzeug Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb

19. Juni 2019

Hier ein Update zu meinem letzten Erfahrungsbericht:

Ein dreiviertel Jahr ist seit meinem Bericht zu diesem Fahrzeug vergangen und der Kilometerstand beträgt inzwischen 16.035 km. Ich bin somit seit September 2018 ca. 6.600 km gefahren. Ich habe in der Zeit keinerlei negativen Erfahrungen mit dem Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb gemacht, so dass ich mich immer noch für den Kauf diese Fahrzeugs oder auch eines "normalen" Elektrofahrzeugs aussprechen kann.

19. September 2018

Ich hatte nun die Möglichkeit, den Audi A3 etwa ein Jahr lang ausgiebig zu testen. In diesem Zeitraum bin ich ca. 9.400 km gefahren.  

Der Audi A3 ist mein drittes Elektrofahrzeug. Wobei dieses Fahrzeug nicht wie die vorherigen ein reines Elektrofahrzeug, sondern ein Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb ist. Das heißt, ich kann mit dem Fahrzeug sowohl Benzin als auch Strom tanken.

Da die bereits für meine Vorgänger aufgezeigten Vor- und Nachteile auch für den Audi A3 gelten, möchte ich in diesem Erfahrungsbericht mehr auf den Hybrid-Antrieb eingehen. Ein großer Nachteil des Elektrofahrzeuges ist die geringe Reichweite, die bei dem Audi 3 lediglich zwischen 35 und 40 km beträgt. Durch den Hybrid-Antrieb schaltet das Fahrzeug automatisch auf Benzin um, wenn der Strom verbraucht ist. Mit einem vollen Benzintank komme ich dann ca. 700 km weit. Durch den Hybrid-Antrieb beschleunigt das Fahrzeug wesentlich schneller als ein Elektrofahrzeug mit reinem Stromantrieb.

An dem Audi A3 gefällt mir sehr das virtuelle Cockpit. Das bedeutet, dass sich alle Informationen gestochen scharf direkt vor den Augen des Fahrers abspielen und die Informationen wie z.B. Tacho und Drehzahlmesser werden absolut präzise dargestellt. Weiterhin kann man zwischen zwei Ansichten wählen.

Auch gefällt mir bei diesem Fahrzeug die Betankungsmöglichkeit mit Strom. Entgegen der seitlichen Lademöglichkeit bei dem VW e-Up, befindet sich diese bei dem A3 vorne mittig des Fahrzeuges.

Nach diesem Testjahr kann ich die Anschaffung eines Audi A3 mit Hybrid-Antrieb auf jeden Fall empfehlen.

 

Erfahrungsberichte über das Elektrofahrzeug VW e-Up

30. Juni 2017

Seit März 2014 hatte ich den VW e-Up als Dienstfahrzeug genutzt. In der Zeit bin ich 24.851 km gefahren.

Die Vor- und Nachteile des Fahrzeuges gleichen sehr den Erfahrungen, die ich mit dem vorherigen Elektrofahrzeug, dem Citroën C-Zero, gemacht habe. Also kann man festhalten, dass Elektrofahrzeuge im Allgemeinen

-       zum Klimaschutz beitragen
-       sehr günstig sind, da man mit ca. 4 - 5 Euro 100 km fahren kann
-       problemlos zu tanken sind, da die Fahrzeuge an die Steckdose angeschlossen werden können
-       eine gute Alternative, besonders für ein Stadt- bzw. Zweitfahrzeug sind
-       keine Inspektionskosten haben
-       eine positive Resonanz bei unseren Kunden erhielten

 Berücksichtigen muss man dabei natürlich folgende Punkte:

-       geringe Reichweite
-       Reichweite zusätzlich temperaturabhängig. Je kälter die Außentemperatur, je geringer die Reichweite. Das bedeutet bei Temperaturen von ca. 5 ° Grad und weniger eine Reichweite von 60 – 80 km.
-       Vollbetankung dauert mehrere Stunden (Haushaltsstecker ca. 8 Stunden)
-       sehr geräuscharm, so dass Fußgänger und Radfahrer das Fahrzeug sehr spät oder gar nicht wahrnehmen und so ein vorausschauendes und aufmerksames Fahren unbedingt gegeben sein muss.
-       höhere Anschaffungskosten

Aus Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass die meisten Punkte nicht wirkliche Nachteile sind, da man sich entsprechend gut darauf einstellen kann und sich auch daran gewöhnt.

Zu der Fahrzeugmarke direkt kann ich noch Folgendes positiv erwähnen:

-       sehr wendig
-       gute Übersicht im Cockpit und problemlose Bedienung
-       ausreichender Kofferraum, ca. 240 Liter
-       die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 150 km/h, also auch keine Probleme bei Autobahnfahrten
-       sehr gute Beschleunigung
-       aufgrund der geringen Größe ergeben sich kaum Parkplatzschwierigkeiten
-       kein Werkstattaufenthalt während der Testphase

Und noch eine Entscheidungshilfe von mir: Wenn Sie ein Elektrofahrzeug käuflich erwerben, erhalten Sie vom Staat und vom Hersteller eine Gesamtförderung von 4.000,00 Euro brutto. Weiterhin erhalten Sie auch von uns eine Förderung, 500 Euro verteilt auf vier Jahre, wenn Sie sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden.  

 

15. September 2015

Inzwischen bin ich an 231 Arbeitstagen insgesamt 9.700 km mit dem VW e-Up gefahren.
Aufgrund der Nutzung des Fahrzeugs seit nunmehr über einen Jahr kann ich die Vorteile aus meinem letzten Bericht von Februar 2015, wie z. B. einfache Handhabung, schnelle Beschleunigung, gute Wendigkeit etc. noch deutlicher unterstreichen.
In den Sommermonaten ist mir aufgefallen, dass die Nutzung der Klimaanlage die Reichweite beeinflusst. Das heißt, bei vollgeladenem Akku komme ich anstatt 130 km nur noch höchstens 110 km. Das ist eine Tatsache bei Elektrofahrzeugen und ist nicht markenabhängig.

— — — —

5. Februar 2015

Seit Juni 2014 gehört der VW e-Up mittlerweile zu meinem Arbeitsalltag. An insgesamt 121 Arbeitstagen bin ich ca. 5.200 Kilometer gefahren. Das Elektroauto hat viele Vorteile, die ich inzwischen beurteilen kann. Dazu gehören aus meiner Sicht:

Der e-UP ist:

  • kostengünstig
  • fährt geräuschlos
  • verfügt über ein übersichtliches Cockpit
  • lässt sich einfach handhaben
  • beschleunigt schnell und
  • ist wendig.

In den Sommermonaten beträgt die Reichweite bei vollgeladenem Akku ca. 130 km. Im Winter allerdings reduziert sich die Reichweite in auf ca. 70 km. Bis zum heutigen Tag ist dieses allerdings der einzige Nachteil, den ich nennen kann.

 

Erfahrungsberichte über das Elektrofahrzeug Citroën C-Zero

Unser Meister Michael Wetzel testete sein Dienstfahrzeug -ein Elektroauto- auf Alltagstauglichkeit. Hier seine Erfahrungen:

21. März 2014

Abschlussbericht über das Elektrofahrzeug Citroën C-Zero

Seit September 2011 war der Citroën C-Zero mein Dienstfahrzeug, so dass ich den Wagen in zweieinhalb Jahren ausgiebig testen konnte. Gefahren bin ich in der Zeit 19.506 km. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nachfolgend die Vor- und Nachteile des Stromfahrzeugs aufzeigen:

Vorteile des Citroën C-Zero:

  • Beitrag zum Klimaschutz
  • sehr günstig, da man mit ca. 4 Euro 120 km fahren kann
  • problemlose Betankung, da das Fahrzeug an die Steckdose angeschlossen werden kann
  • sehr wendig
  • Innenraum bietet ausreichend Platz für 4 Erwachsene
  • gute Übersicht im Cockpit und problemlose Bedienung
  • der Kofferraum verfügt über ein Ladevolumen von 166 Litern
  • die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 140 km/h, so dass auch Autobahnfahrten kein Problem sind
  • gute Beschleunigung
  • aufgrund der geringen Größe ergeben sich kaum Parkplatzschwierigkeiten
  • kein Werkstattaufenthalt während der Testphase
  • keine Inspektionskosten

Nachteile des Citroën C-Zero:

  • geringe Reichweite
  • Reichweite zusätzlich temperaturabhängig: je kälter die Außentemperatur, je geringer die Reichweite. Das bedeutet bei Temperaturen von ca. 5 ° Grad und weniger eine Reichweite von 60 - 80 km.
  • Vollbetankung dauert mehrere Stunden
  • sehr geräuscharm, so dass Fußgänger und Radfahrer das Fahrzeug sehr spät oder gar nicht wahrnehmen und so ein vorausschauendes und aufmerksames Fahren unbedingt gegeben sein muss.
  • höhere Anschaffungskosten

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit dem Citroën C-Zero während der Testlaufzeit sehr zufrieden gewesen bin und ich das Fahrzeug für eine gute Alternative, besonders als "Stadtauto", halte.

Förderprogramme

Mit dem Förderprogramm 2021 der EWB können Sie bares Geld sparen; direkt über die Förderung und / oder über die Senkung des Verbrauchs.

Prüfen Sie, welche Förderung für Sie in Frage kommt, und profitieren Sie vom dem Förderbetrag, der sich für Sie daraus ergibt. Wählen Sie einfach zwischen den unterschiedlichen Förderungen.

Neben dem Förderprogramm für Elektromobilität der EWB gibt es auch staatliche Förderungen im Bereich der Elektromobilität. Auf den folgenden Seiten können Sie sich u. a. dahingehend ausführlich informieren:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Bezirksregierung Arnsberg
Elektromobilität NRW
EnergieAgentur.NRW
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Unsere Energiesparberater stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung. Egal ob bei Ihnen zu Hause oder in unserem Kundenzentrum, wir sind Ihr ganz persönlicher Energiesparberater und freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen, in dessen Rahmen wir uns auf Ihre Bedürfnisse gut vorbereiten.

Ihre Ansprechpartner

Jörg Flemming
Energiesparberater
Tel.: 05223 967-102
flemming[at]ewb.aov.de

Simon Kriesten
Energiesparberater
Tel.: 05223 967-154
kriesten[at]ewb.aov.de