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Elektromobilität

Die EWB macht sich für den Einsatz von Elektromobilität stark. Elektromobilität ist ein wichtiges Thema: Sie ist im Zuge des Umbaus der Stromerzeugung hin zu regenerativen Energien ein Mittel der Wahl. Sie macht uns zukünftig unabhängiger von fossilen Energieträgern.

Übersicht Elektrofahrzeuge

Kraftstoffrechner

Klassisches Fahrzeug:
Verbrauch pro 100 km:
Liter
Kosten Benzin pro Liter:
EUR
Kosten Diesel pro Liter:
EUR
Elektrofahrzeug:
Verbrauch pro 100 km:
kWh
Kosten zu Hause pro kWh:
EUR
Kosten Ladestation pro kWh:
EUR
Anteil Ladestation:
%
Fahrleistung pro Jahr:
km
Ökostrom Tarif zu Hause:

eWissen

Wirtschaftlichkeit

Elektrofahrzeuge stellen mittlerweile eine lohnenswerte und kostengünstige Möglichkeit dar, um eine nachhaltige Mobilität zu garantieren. Gerade im Stadtverkehr sind Elektrofahrzeuge gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren im Vorteil, da ein durchschnittliches Mittelklassefahrzeug mit Verbrennungsmotor beim Anfahren aus dem Stand rund 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer benötigt. Allein das tägliche Anfahren im zähflüssigen Berufs- und Feierabendverkehr kostet auf das Jahr gerechnet rund 110 Euro.

Das Fahren eines Elektrofahrzeugs stellt eine sehr kostengünstige Variante der Mobilität dar. Beispielsweise verbraucht ein reines Elektrofahrzeug ca. 15 kWh auf 100 Kilometern, was einem Kraftstoffpreis von 3,90 Euro je 100 km entspricht.

Reichweite mit Strom

Der Elektromotor zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus, da fast die gesamte elektrisch gespeicherte Energie in Antriebsenergie umgewandelt werden kann – Energieverluste durch Erwärmung finden in einem wesentlich geringeren Ausmaß statt, als bei einem Verbrennungsmotor.

Umwelt

Wird ein Elektrofahrzeug ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom geladen, kann eine CO2-neutrale Mobilität gewährleistet werden. Zusätzlich sind Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr sehr geräuscharm.

Wenn die Batterien eines Elektrofahrzeugs nicht mehr verwendet werden können, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Die meisten Batterien können grundsätzlich recycelt werden. Alkaline-Batterien werden in der Metallindustrie recycelt und dabei werden Materialien, wie Stahl, Zink oder Ferromangan etc. zurückgewonnen. NiCd / NiMH-Akkus werden genutzt, um Stoffe wie Cadmium und Nickel zurückzugewinnen. Beim Recycling von Lithium-Ionen-Akkus wird Cobalt zurückerlangt und bei Knopfzellen wird Quecksilber wiederhergestellt.

Schadstoffhaltige Batterien, bzw. Akkus, sind mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet, um auf das Hausmüll-Entsorgungsverbot hinzuweisen. Unter dem Zeichen ist das chemische Symbol für das Schwermetall angegeben:

Im Jahr 2006 hat die EU eine Batterie-Richtlinie (2006/66/E) verabschiedet, in der eine höhere Quote des Batterie-Recyclings eines der Ziele darstellt. Etwa 70% der gesammelten Batterien werden heute in einem bestehenden Recycling-Markt in Europa wieder aufbereitet. Diese Quote gilt es in den nächsten Jahren zu erhöhen.

Batterieentsorgung

Achten Sie bei Batterien auf eine fachgerechte Entsorgung. Batterien gehören nicht in den Hausmüll.

Förderung und Bezuschussung

Neu: Am 19. Februar 2020 tritt eine neue Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Förderprogramm Elektromobilität (FEM) – Umweltbonus) in Kraft. Es können ab sofort junge gebrauchte Elektrofahrzeuge gefördert werden.

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, sowie der Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland.

Der Umweltbonus wird bis zum 31. Dezember 2025 verlängert und deutlich erhöht. Bei rein Batterieelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen bis 40.000 Euro Nettolistenpreis wird der Umweltbonus um 50 Prozent auf 6.000 Euro angehoben. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 5.000 Euro gezahlt. Für von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug In-Hybride) bis 40.000 Euro Nettolistenpreis gibt es 4.500 Euro. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 3.750 Euro gezahlt.

Der erhöhte Umweltbonus wird wie bisher zur Hälfte vom BAFA und zur Hälfte von der Industrie gezahlt und gilt für alle Fahrzeuge, die ab dem 5. November 2019 zugelassen wurden.

Für Fahrzeuge, die bis zum 4. November 2019 zugelassen wurden, gelten die Fördersätze in der Fassung der Förderrichtlinie vom 28. Mai 2019.

Eine Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge findet man auf bafa.de

Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt. Förderanträge können auf dem Online-Portal des BAFA gestellt werden.

Neu: Die Förderung eines AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System, System für künstliche Fahrgeräusche für Elektrofahrzeuge) beträgt pauschal 100 Euro. Der Zuschuss darf pro Fahrzeug nur einmal gewährt werden.

Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge

Das Bundeskabinett hatte am 18. Mai 2016 den Regierungsentwurf des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr beschlossen. Folgende Steuerbefreiungen gelten entsprechend Kraftfahrzeugsteuergesetz § 3d:

> mit Erstzulassung in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2020 für 10 Jahre (§ 3d Abs. 1 KraftStG)
> für Fahrzeuge, die im Zeitraum vom 18. Mai 2016 bis 31. Dezember 2020 nachträglich zum Elektrofahrzeug umgerüstet worden für 10 Jahre (§ 3d Abs. 4 KraftStG).

Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.

Nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50 Prozent (§ 9 Abs. 2 KraftStG).

Ladestationen

Suchen:

Tankstellendaten ©2020 Verlag Energie Marketing

News


  • 22.09.2020 - Tesla Battery Day: Elon Musk dämpft Erwartungen an neue Akku-Technologie


    Vor dem Battery-Day-Event hat Tesla-Chef Elon Musk die Erwartungen an die neue Akku-Technologie gedämpft. Diese werde erst 2022 in Serienfertigung gehen.

    Die Erwartungen an das am Dienstag (ab 22:30 Uhr MESZ) stattfindende Battery-Day-Event sind groß – vielleicht zu groß? Tesla-Chef Elon Musk sah sich jedenfalls Stunden vor der anstehenden Ankündigung einer neuen Akku-Technologie für Elektroautos dazu veranlasst, die Erwartungen etwas zu dämpfen. Via Twitter erklärte Musk, dass die neue Technologie vor allem den Tesla Semi, den Cybertruck und den...

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  • 21.09.2020 - Keine Kfz-Steuer bis 2030: Bundestag verlängert Befreiung für Elektroautos


    Gute Nachrichten für die Besitzer von Elektroautos: Reine Stromer bleiben noch fünf Jahre länger von der Kfz-Steuer befreit.

    Der deutsche Bundestag hat eine Verlängerung der bisher bis Ende 2025 geltenden Steuerbefreiung für Elektroautos beschlossen. Demnach müssen Besitzer reiner Stromer bis zum 31. Dezember 2030 keine Kfz-Steuer zahlen. Damit nahm die Bundesregierung den im Juli eingereichten und nachträglich vom Finanzausschuss geänderten Entwurf für ein siebtes Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes ...

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  • 18.09.2020 - Bundestag beschließt Anspruch auf private Ladestelle


    Der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur könnte mit dem Gesetz einen neuen Schub bekommen. Der Anspruch gilt nicht nur für Elektroautos.

    Der Bundestag hat einen Anspruch auf private Lademöglichkeiten in Tiefgaragen oder auf Parkplätzen beschlossen. Eine entsprechende Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) und des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wurde am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen beschlossen. Linke und AfD stimmten dagegen, die FDP enthielt sich. Die Änderung könnte schon im November 2020 in Kraft ...

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  • 18.09.2020 - Umweltbonus: Mehr als 40.000 Anträge für Elektroprämie


    Das Interesse an Elektroautos und Plug-in-Hybriden in Deutschland wächst weiter stetig. Mittlerweile bewegen sich die Anträge auf den Umweltbonus in neuen Rekordhöhen.

    Die Anfang Juni erhöhte Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride sorgt nach Angaben des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes für einen kräftigen Schub beim Interesse an Autos mit diesen Antriebstechnologien. Die Anträge auf den Umweltbonus bewegten sich auf Rekordhoch, teilte der Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg am Freitag mit. Das Bundesamt für Wirtschaft und...

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  • 17.09.2020 - Tesla: Datenschutzprobleme wegen integrierten Kameras?


    Teslas E-Autos sind mit Kameras ausgestattet. Das ist kein Geheimnis. Doch verstoßen diese möglicherweise gegen den deutschen Datenschutz.

    In Sachen Elektromobilität ist und bleibt der Konzern von Elon Musk nach wie vor das Maß der Dinge. Auch in Deutschland will Tesla ab 2021 endgültig durchstarten und in der sogenannten Gigafactory in Grünheide über eine halbe Million Elektroautos im Jahr produzieren. Diesem Vorhaben sollte eigentlich auch nichts mehr im Wege stehen. Wäre da nicht ein kleines, aber nicht ganz unwichtiges Detail, ...

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  • 17.09.2020 - Citroën bringt E-Crossover Ë-C4 für unter 25.000 Euro nach Deutschland


    Die vollelektrische Kompaktlimousine Citroën Ë-C4 lässt sich jetzt auch in Deutschland vorbestellen. Ab Ende 2020 soll die Auslieferung starten – der Preis soll bei unter 25.000 Euro liegen.

    Ende Juni hatte Citroën den vollelektrischen Crossover Ë-C4 offiziell vorgestellt. Jetzt ist das Elektroauto auch in Deutschland vorbestellbar. Zunächst starten die Preise bei 33.766 Euro (inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer) – nach Abzug der erhöhten Umweltprämie sinkt der Preis auf knapp 24.300 Euro. Um in den Genuss der Umweltprämie zu kommen, muss der Ë-C4 aber noch offiziell in die ...

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Elektromobilität

EWB ist weiterhin umweltfreundlich unterwegs

Der praxisnahe Test von neuen Technologien und das Erkennen umweltfreundlicher Energie-Alternativen für ihre Kunden: Das ist es, was der Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH am Herzen liegt. Mit der Erweiterung ihres Fuhrparks um zwei neue Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb hat die EWB nun erstmals Hybrid-Fahrzeuge auf dem Betriebshof stehen. So setzt sie ihre Strategie des umweltfreundlichen Fahrens weiter fort und testet für ihre Kunden gleichzeitig die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen.

Die neuen EWB-Elektrofahrzeuge: zwei Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb

Auf dem Papier verspricht der Audi A3 etron großes finanzielles Einsparpotenzial gegenüber einem normalen Benzinfahrzeug. Er verbraucht auf 100 Kilometern nur 11,5 kWh Energie; das entspricht umgerechnet in etwa 3,08 Euro. Ob sich das Fahrzeug auch beim Fahren bewähren kann, testet u.a. der Vertriebsmitarbeiter Michael Wetzel. Für ihn gehören Autos mit alternativem Antrieb schon lange zum Arbeitsalltag, nach dem Citroën C-Zero und dem VW e-Up ist der Audi A3 etron nun das dritte Elektro-Fahrzeug, das er testet. Und die Vorteile weiß er durchaus zu schätzen: „Ich bin schon oft mit Elektroautos gefahren, die sind einfach ideal für kurze Touren im City-Bereich."



Erfahrungen aus erster Hand

Neben Michael Wetzel sind hauptsächlich sind die Energiesparberater Jörg Flemming und Rolf Müller mit den Fahrzeugen in Bünde und Umgebung unterwegs. Zudem nutzt auch der Bereitschaftsdienst die umweltfreundlichen Autos. „Vom Fahrgefühl fährt sich ein Wagen mit Hybridtechnik wie ein normaler Pkw, allerdings ist er im E-Betrieb ungewohnt leise“, erzählt Michael Wetzel von seinen ersten Erfahrungen. Für Kurzstrecken im Stadtgebiet nutzt er häufig den Elektroantrieb und kann auf diese Weise ohne schädliche Abgase fahren. Anschließend muss der Wagen je nach Art der Steckdose für 2,5 (Schnellladesäule) bis 4 Stunden (normale 220V-Haushalts-Steckdose) aufgeladen werden. „Elektroautos sind optimal für kurze Strecken im Stadtgebiet. Und wenn es dann doch mal weiter weg gehen soll, hat der Hybrid den entscheidenden Vorteil, dass man auch den Benzinmotor nutzen kann“, erklärt Michael Wetzel. „Der Hybridantrieb ist somit eine ernstzunehmende Alternative zum reinen Benzin- oder Diesel-Fahrzeug.“

Alternative Antriebe vorantreiben

Schon seit Jahren treibt die EWB die Nutzung von Elektro- und Erdgasfahrzeugen voran. „Als lokaler Energieversorger wollen wir unseren Kunden natürlich empfehlen können, auf Erdgas oder Strom umzusteigen", bestätigt EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger. „Unsere Mitarbeiter können aber nur dann eine fundierte, authentische Empfehlung geben, wenn sie von den Fahrzeugen selbst überzeugt sind. Außerdem wollen wir als gutes Vorbild vorangehen und da ist ein umweltfreundlicher Fuhrpark sehr wichtig."

EWB-Kunden, die sich für den Kauf eines Elektroautos interessieren, finden Michael Wetzels Berichte über seine Erfahrungen mit den Elektromodellen Citroën C-Zero und VW e-Up hier. Außerdem berichtet EWB in Kürze über die Erfahrungen mit dem Audi A3etron an dieser Stelle.

Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht über das Elektrofahrzeug BMW i3s

29. Mai 2020

Seit Oktober 2019 gehört der vollelektrische BMW i3s zum Fuhrpark der EWB. Genutzt wird der i3 in der Hauptsache bei Terminen im Netzbereich und im Bereitschaftsdienst.

Die technischen Daten:

  • Drehmoment 270 Nm
  • Batterie: Litium/Ionen mit 37,9 kWh Energiegehalt
  • Ladezeit: zwischen 14 h an der Haushaltssteckdose (230V) und ca. 4 h an einer AC-Ladesäule. An einem DC-Schnelllader (Gleichstrom) soll schon nach einer Stunde die Batterie voll sein
  • Höchstgeschwindigkeit: 160 km
  • Elektrische Reichweite im Alltag: ca. 240 km

Der erste Eindruck:

Der seit 2013 gebaute i3 hat ein eigenständiges Design, mir gefällt es, aber da sind die Geschmäcker verschieden. Hier fallen sofort die gegenläufig öffnenden Türen auf. Vorteil: Keine B-Säule behindert beim Ein- und Aussteigen. Nachteil: Um die hinteren Türen zu öffnen muss erst die Vordertür geöffnet werden.

Im Innenraum setzt sich dieses Konzept fort. Der 4-sitzige i3 verwendet viele Recycling-Materialen, einen klassischen Tacho gibt’s nicht, ein schlichtes Display informiert über Geschwindigkeit, Batterieladestand, Tempomat und Außentemperatur. Der Automatik-Wahlhebel sitzt mit dem Start-/Stopp-Knopf am Lenkrad. Mal was anderes. In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein Display für Navy, Radio, Klima und anderer Fahrzeugeinstellungen. Bedient wird es über einen Dreh-/Drücksteller (i-Drive) in der Mittelkonsole oder teilweise auch über Knöpfe. Aus meiner Sicht ist sehr intuitiv zu bedienen, alles ist am richtigen Ort.

Der Kofferraum ist eher Kleinwagenniveau, 260 Liter reichen für uns, für den Einkauf einer Familie kann es schon mal knapp werden. Da packt man das Ladekabel lieber vorn unter die Haube (da wo sonst der Motor ist). Hier befindet sich noch ein Staufach.

Die ersten Fahreindrücke:

Schon bei der Übergabe wird man zurecht darauf hingewiesen, dass die Rekuperation des BMW i3s deutlich zu spüren ist. Das bedeutet, dass das Auto - sobald man den Fuß vom Gas nimmt - Energie zurückgewinnt, vergleichbar mit dem guten alten Fahrraddynamo. Der i3 bremst so deutlich ab, dass sogar die Bremsleuchten angehen. Nach kurzer Eingewöhnung lässt es sich so fast ohne Bremspedal fahren. Die Lenkung ist direkt, der Wendekreis ist sehr klein (unter 10 Meter laut Hersteller), das ist in Städten sehr angenehm. Was sofort auffällt, ist die deutlich zu spürende Beschleunigung, alles ohne Geräusch oder Schaltvorgänge – halt ein E-Auto. Somit fühlt man sich nach kurzer Zeit auf Landstraßen und in der Stadt sehr wohl. Hierfür wurde er ja auch entwickelt.

Bleibt die Autobahn, auf einer Fahrt zu einem Termin in Gütersloh mit 3 Personen an Bord, Außentemperatur knapp über 0 Grad. Bei zügiger Fahrt, Heizung und Gebläse bleiben von den gewohnten 240 km Reichweite dann schnell nur noch 150 – 160 km übrig. Das muss einem dann schon klar sein, wenn es mal etwas weiter gehen soll.

Zwischenfazit nach jetzt gefahrenen 4.500 km

Mir gefällt der i3s wirklich klasse. Schnell hat man sich an alles gewöhnt. Neben den bereits aufgeführten Eigenschaften sollen hier ein paar nette Ausstattungsdetails nicht unerwähnt bleiben. Der i3s hat sozusagen eine Standheizung/-Klimatisierung mit an Bord. Die sorgt dann per Timer für das richtige Klima, bevor das Auto von der Steckdose genommen wird. So bleibt die Batteriekapazität bei 100 % bis zum Fahrtantritt. Wer die Connected -App von BMW nutzt, kann das Ganze auch via Handy steuern und planen.

Die App erweist sich im Alltag als sehr nützlich. Hier sehe ich zuerst den Ladestatus bzw. den Batteriefüllstand. Des Weiteren kann ich überprüfen, ob Türen und Fenster geschlossen sind, das Fahrzeug selber verriegelt ist und via App auch ich auch den i3s verschließen.

Wer seinen Terminkalender im Handy pflegt oder abgleicht und auch den Besprechungsort pflegt, der bekommt rechtzeitig Hinweise zur Abfahrt und zur Verkehrslage. Mit einem Fingertipp ist der Besprechungsort als Navi-Ziel übernommen, sehr praktisch.

Der BMW i3s hat bisher voll überzeugt, ist zuverlässig unterwegs und wird in der Abteilung gern genommen.

Erwähnenswert:

Neben der Möglichkeit des Tankens an der häuslichen Steckdose, wird auch das Tankstellennetz im Bünder Land immer dichter. Die Plugsurfing-App ermöglicht einem hier den Zugang zum Ladestrom und hilft auch beim Finden der Ladesäule. Aktuell werden die Ladesäulen schrittweise mit einem EC-Karten Zahlsystem erweitert. Nutzer können dort mit den Girokarten kontaktlos und per Lastschriftverfahren bezahlen – ohne vorherige Anmeldung oder Registrierung über einer App. Die Kunden halten Ihre EC-Karte vor einen Sensor und starten eine Ladeanfrage. Im Display erscheint das entsprechende Angebot mit Preisangabe. Das Laden beginnt, wenn das Angebot bestätigt wird, und zwar durch erneutes Halten der EC-Karte vor den Sensor. Falls keine Betätigung erfolgt, schaltet die Ladesäule automatisch zurück in den Ruhemodus.

 

Erfahrungsbericht über das Elektrofahrzeug Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb

19. Juni 2019

Hier ein Update zu meinem letzten Erfahrungsbericht:

Ein dreiviertel Jahr ist seit meinem Bericht zu diesem Fahrzeug vergangen und der Kilometerstand beträgt inzwischen 16.035 km. Ich bin somit seit September 2018 ca. 6.600 km gefahren. Ich habe in der Zeit keinerlei negativen Erfahrungen mit dem Audi A3 etron mit Hybrid-Antrieb gemacht, so dass ich mich immer noch für den Kauf diese Fahrzeugs oder auch eines "normalen" Elektrofahrzeugs aussprechen kann.

19. September 2018

Ich hatte nun die Möglichkeit, den Audi A3 etwa ein Jahr lang ausgiebig zu testen. In diesem Zeitraum bin ich ca. 9.400 km gefahren.  

Der Audi A3 ist mein drittes Elektrofahrzeug. Wobei dieses Fahrzeug nicht wie die vorherigen ein reines Elektrofahrzeug, sondern ein Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb ist. Das heißt, ich kann mit dem Fahrzeug sowohl Benzin als auch Strom tanken.

Da die bereits für meine Vorgänger aufgezeigten Vor- und Nachteile auch für den Audi A3 gelten, möchte ich in diesem Erfahrungsbericht mehr auf den Hybrid-Antrieb eingehen. Ein großer Nachteil des Elektrofahrzeuges ist die geringe Reichweite, die bei dem Audi 3 lediglich zwischen 35 und 40 km beträgt. Durch den Hybrid-Antrieb schaltet das Fahrzeug automatisch auf Benzin um, wenn der Strom verbraucht ist. Mit einem vollen Benzintank komme ich dann ca. 700 km weit. Durch den Hybrid-Antrieb beschleunigt das Fahrzeug wesentlich schneller als ein Elektrofahrzeug mit reinem Stromantrieb.

An dem Audi A3 gefällt mir sehr das virtuelle Cockpit. Das bedeutet, dass sich alle Informationen gestochen scharf direkt vor den Augen des Fahrers abspielen und die Informationen wie z.B. Tacho und Drehzahlmesser werden absolut präzise dargestellt. Weiterhin kann man zwischen zwei Ansichten wählen.

Auch gefällt mir bei diesem Fahrzeug die Betankungsmöglichkeit mit Strom. Entgegen der seitlichen Lademöglichkeit bei dem VW e-Up, befindet sich diese bei dem A3 vorne mittig des Fahrzeuges.

Nach diesem Testjahr kann ich die Anschaffung eines Audi A3 mit Hybrid-Antrieb auf jeden Fall empfehlen.

 

Erfahrungsberichte über das Elektrofahrzeug VW e-Up

30. Juni 2017

Seit März 2014 hatte ich den VW e-Up als Dienstfahrzeug genutzt. In der Zeit bin ich 24.851 km gefahren.

Die Vor- und Nachteile des Fahrzeuges gleichen sehr den Erfahrungen, die ich mit dem vorherigen Elektrofahrzeug, dem Citroën C-Zero, gemacht habe. Also kann man festhalten, dass Elektrofahrzeuge im Allgemeinen

-       zum Klimaschutz beitragen
-       sehr günstig sind, da man mit ca. 4 - 5 Euro 100 km fahren kann
-       problemlos zu tanken sind, da die Fahrzeuge an die Steckdose angeschlossen werden können
-       eine gute Alternative, besonders für ein Stadt- bzw. Zweitfahrzeug sind
-       keine Inspektionskosten haben
-       eine positive Resonanz bei unseren Kunden erhielten

 Berücksichtigen muss man dabei natürlich folgende Punkte:

-       geringe Reichweite
-       Reichweite zusätzlich temperaturabhängig. Je kälter die Außentemperatur, je geringer die Reichweite. Das bedeutet bei Temperaturen von ca. 5 ° Grad und weniger eine Reichweite von 60 – 80 km.
-       Vollbetankung dauert mehrere Stunden (Haushaltsstecker ca. 8 Stunden)
-       sehr geräuscharm, so dass Fußgänger und Radfahrer das Fahrzeug sehr spät oder gar nicht wahrnehmen und so ein vorausschauendes und aufmerksames Fahren unbedingt gegeben sein muss.
-       höhere Anschaffungskosten

Aus Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass die meisten Punkte nicht wirkliche Nachteile sind, da man sich entsprechend gut darauf einstellen kann und sich auch daran gewöhnt.

Zu der Fahrzeugmarke direkt kann ich noch Folgendes positiv erwähnen:

-       sehr wendig
-       gute Übersicht im Cockpit und problemlose Bedienung
-       ausreichender Kofferraum, ca. 240 Liter
-       die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 150 km/h, also auch keine Probleme bei Autobahnfahrten
-       sehr gute Beschleunigung
-       aufgrund der geringen Größe ergeben sich kaum Parkplatzschwierigkeiten
-       kein Werkstattaufenthalt während der Testphase

Und noch eine Entscheidungshilfe von mir: Wenn Sie ein Elektrofahrzeug käuflich erwerben, erhalten Sie vom Staat und vom Hersteller eine Gesamtförderung von 4.000,00 Euro brutto. Weiterhin erhalten Sie auch von uns eine Förderung, 500 Euro verteilt auf vier Jahre, wenn Sie sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden.  

 

15. September 2015

Inzwischen bin ich an 231 Arbeitstagen insgesamt 9.700 km mit dem VW e-Up gefahren.
Aufgrund der Nutzung des Fahrzeugs seit nunmehr über einen Jahr kann ich die Vorteile aus meinem letzten Bericht von Februar 2015, wie z. B. einfache Handhabung, schnelle Beschleunigung, gute Wendigkeit etc. noch deutlicher unterstreichen.
In den Sommermonaten ist mir aufgefallen, dass die Nutzung der Klimaanlage die Reichweite beeinflusst. Das heißt, bei vollgeladenem Akku komme ich anstatt 130 km nur noch höchstens 110 km. Das ist eine Tatsache bei Elektrofahrzeugen und ist nicht markenabhängig.

— — — —

5. Februar 2015

Seit Juni 2014 gehört der VW e-Up mittlerweile zu meinem Arbeitsalltag. An insgesamt 121 Arbeitstagen bin ich ca. 5.200 Kilometer gefahren. Das Elektroauto hat viele Vorteile, die ich inzwischen beurteilen kann. Dazu gehören aus meiner Sicht:

Der e-UP ist:

  • kostengünstig
  • fährt geräuschlos
  • verfügt über ein übersichtliches Cockpit
  • lässt sich einfach handhaben
  • beschleunigt schnell und
  • ist wendig.

In den Sommermonaten beträgt die Reichweite bei vollgeladenem Akku ca. 130 km. Im Winter allerdings reduziert sich die Reichweite in auf ca. 70 km. Bis zum heutigen Tag ist dieses allerdings der einzige Nachteil, den ich nennen kann.

 

Erfahrungsberichte über das Elektrofahrzeug Citroën C-Zero

Unser Meister Michael Wetzel testete sein Dienstfahrzeug -ein Elektroauto- auf Alltagstauglichkeit. Hier seine Erfahrungen:

21. März 2014

Abschlussbericht über das Elektrofahrzeug Citroën C-Zero

Seit September 2011 war der Citroën C-Zero mein Dienstfahrzeug, so dass ich den Wagen in zweieinhalb Jahren ausgiebig testen konnte. Gefahren bin ich in der Zeit 19.506 km. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nachfolgend die Vor- und Nachteile des Stromfahrzeugs aufzeigen:

Vorteile des Citroën C-Zero:

  • Beitrag zum Klimaschutz
  • sehr günstig, da man mit ca. 4 Euro 120 km fahren kann
  • problemlose Betankung, da das Fahrzeug an die Steckdose angeschlossen werden kann
  • sehr wendig
  • Innenraum bietet ausreichend Platz für 4 Erwachsene
  • gute Übersicht im Cockpit und problemlose Bedienung
  • der Kofferraum verfügt über ein Ladevolumen von 166 Litern
  • die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 140 km/h, so dass auch Autobahnfahrten kein Problem sind
  • gute Beschleunigung
  • aufgrund der geringen Größe ergeben sich kaum Parkplatzschwierigkeiten
  • kein Werkstattaufenthalt während der Testphase
  • keine Inspektionskosten

Nachteile des Citroën C-Zero:

  • geringe Reichweite
  • Reichweite zusätzlich temperaturabhängig: je kälter die Außentemperatur, je geringer die Reichweite. Das bedeutet bei Temperaturen von ca. 5 ° Grad und weniger eine Reichweite von 60 - 80 km.
  • Vollbetankung dauert mehrere Stunden
  • sehr geräuscharm, so dass Fußgänger und Radfahrer das Fahrzeug sehr spät oder gar nicht wahrnehmen und so ein vorausschauendes und aufmerksames Fahren unbedingt gegeben sein muss.
  • höhere Anschaffungskosten

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit dem Citroën C-Zero während der Testlaufzeit sehr zufrieden gewesen bin und ich das Fahrzeug für eine gute Alternative, besonders als "Stadtauto", halte.

Unser Förderprogramm

Mit dem Förderprogramm 2020 können Sie bares Geld sparen; direkt über die Förderung und / oder über die Senkung des Verbrauchs.

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