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  • EWB Wärmeservice - das bringt was!

    Wärmeservice - Für Bauherren und Hauseigentümer das Schlagwort der Zukunft.

Energiesparen rund um Heizung und Warmwasser

„Energie verwenden, nicht verschwenden" ist ein guter Vorsatz, aber das ist uns noch zu wenig. Wir möchten, dass Sie noch mehr über den sinnvollen Umgang mit wertvoller Energie erfahren. Damit können Sie nicht nur deutlich Ihre Energiekosten senken, sondern außerdem unsere Umwelt vor weiterem Schaden bewahren und die kostbaren Rohstoffvorräte schonen.

 

Tipp 1: Nur kurz und gründlich lüften!

Die Fenster mehrmals am Tag für wenige Minuten weit öffnen („Stoßlüftung"), statt sie den ganzen Tag lang angekippt zu lassen.

Tipp 2: Die Raumtemperatur in allen Räumen um ein Grad senken!

So sparen Sie rd. 6 % der Heizenergie. Die ideale Raumtemperatur für Wohn- und Arbeitsräume liegt bei ca. 20°C.

Tipp 3: Mit Gas kochen!

Ein Gasherd hat einen etwa 35 % höheren Wirkungsgrad als ein Stromherd. Damit können Sie bares Geld sparen.

Tipp 4: Nur in Töpfen mit Deckel kochen!

So geht möglichst wenig Wärme verloren. Sie senken dadurch den Energieverbrauch beim Kochen um etwa 80 %.

Tipp 5: Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Sofas verdecken!

Warme Luft kann besser zirkulieren und Sie müssen weniger heizen.

Tipp 6: Nachts Vorhänge oder Jalousien vor alle Fenster ziehen!

Dadurch entweicht weniger Wärme aus den Räumen - und es kann weniger Kälte durch die Fenster eindringen.

Tipp 7: Wäsche trocknen mit Erdgas!

Mit einem Erdgas-Wäschetrockner trocknen Sie Ihre Wäsche energiesparender, effizienter und umweltschonender. Die Betriebskosten liegen um rund 60 % unter denen eines herkömmlichen Wäschetrockners, die CO2-Emissionen sind um fast 50 % geringer und die Trocknungsdauer um 40 % kürzer.

Tipp 8: Vermeiden Sie Stand-by-Schaltungen!

Die roten Leuchtdioden zeigen zwar die Bereitschaft des Gerätes an, jedoch kostet diese Bereitschaft immer Strom. Zumindest während der Urlaubszeit sollten Sie den Netzstecker von TV, HiFi-Anlage und anderen Stand-by-Geräten ziehen.

Tipp 9: Computer und Teichpumpen besonders prüfen!

PCs müssen nicht 24 Stunden am Tag laufen, auch wenn das superbequem ist. Ein PC benötigt 1 kW pro Stunde. Auch Teich- und Aquariumspumpen sind wahre Stromfresser. Hier hilft oft eine Schaltuhr aus dem Baumarkt.

Und noch ein Tipp...

Lassen Sie sich beraten!

Wir als Energieversorgungsunternehmen wissen, wie Sie Ihre Kosten durch eine optimale Heizungsanlage in Verbindung mit weiteren baulichen Maßnahmen senken können.

Rufen Sie uns einfach an! Telefon: 05223 967-116.

Stromspartipps

1. Neue Heizungspumpe

Bei einer Zentralheizung ist die Pumpe dafür zuständig, dass jeder Heizkörper im Haus mit warmem Wasser versorgt wird. Dass diese einer der größten Energieverschwender sein kann, ist vielen Eigenheimbesitzern nicht klar: Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe verbraucht 170 bis 230 Euro Strom pro Jahr, während eine Hocheffizienz-Pumpe nur 3 bis 10 Euro Strom pro Jahr benötigt! (Berechnungsgrundlage: Strompreis 0,27 Euro/kWh, Betrieb 6.500 Stunden pro Jahr)

2. Warmes Wasser nicht verschwenden

Duschen statt baden spart eine Menge Energie. Aber auch beim Duschen gibt es noch ein hohes Sparpotential: Duscht man nur eine Minute weniger und bei einem Grad niedriger, spart das bares Geld. Meist reicht eine Temperatur von 38 bis 39 Grad. Generell sollte das warme Wasser beim Händewaschen und Zähneputzen nicht unnötig laufen.

3. Energiesparlampe und LED: sparsam und langlebig

Es lohnt sich, auch die allerletzten Glühlampen aus dem Haushalt zu verbannen, denn Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom bei einer zehnmal längeren Lebensdauer. Da machen sich die höheren Kosten schnell bezahlt. Noch sparsamer sind LED-Lampen, sie benötigen bis zu 90 Prozent weniger Strom.

4. Wäsche waschen: „One Klick down”

Drei Viertel des Stroms benötigt die Waschmaschine zum Erwärmen des Wassers, die Mechanik (Schleudern und Drehen der Trommel) hat wenig Einfluss. Mit einer Verringerung der Waschtemperaturen lässt sich daher besonders viel Strom sparen. Normal bis leicht verschmutzte Wäsche wird auch schon bei niedrigen Temperaturen sauber:

60 statt 90/95 °C, 40 statt 60 °C, 30 statt 40 °C und zum Auffrischen reichen sogar 20 °C. Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden - gut für die Haushaltskasse, denn der Waschgang bei 90 Grad benötigt fast 50 Prozent mehr Energie als eine 60 °C -Wäsche. Hohe Temperaturen sind nur noch in Ausnahmefällen nötig, wenn besondere Hygiene wichtig ist. Beim Waschmittel sollte darauf geachtet werden, dass es für die entsprechende Temperatur geeignet ist und entsprechend der Bedienungsanleitung dosiert wird. Auskunft über die Wasserhärte erteilt der Wasserversorger.

5. Besser den Wäschetrockner verwenden

Der Wärmepumpen-Wäschetrockner sagt dem vormals schlechten Ruf des maschinellen Trocknens den Kampf an. Für Haushalte ohne Trockenplatz im Freien bietet er die wirtschaftlichste Trockenmethode, zudem arbeitet er schnell. Wärmepumpentrockner nutzen die Wärme aus der Abluft und werden dafür mit den besten Energieeffizienzklassen A bis A+++ belohnt. Die sparsamsten konventionellen Kondensationstrockner erreichen dagegen maximal Energieeffizienzklassen B und verbrauchen mehr als doppelt so viel Strom wie Wärmepumpentrockner. So machen sich die Mehrkosten bei der Anschaffung bald bezahlt.

6. Gewusst wie: Stromverbrauch halbieren in der Küche

Wer in der Küche einige einfache Regeln berücksichtigt kann ohne größere Anschaffungen den Stromverbrauch beim Kochen halbieren:

  • Wasser immer im elektrischen Wasserkocher erhitzen.
  • Kochtopf immer mit Deckel benutzen und nach dem Ankochen die Leistung der Kochstelle rechtzeitig reduzieren.
  • Spezialgeräte wie Eierkocher, Kaffeemaschine und Mikrowellengerät für kleine Mengen und kurze Garzeiten nutzen.
  • Kaffeemaschine und Thermoskanne nutzen. Ideal ist eine Kaffeemaschine, die direkt in die Thermoskanne brüht.
  • Im Verhältnis spart die Zubereitung größerer Mengen Energie (nur sinnvoll, wenn die gesamte Speisenmenge verwendet wird).

7. Stand-by-Verluste vermeiden

Typische Stand-by-Verluste im Haushalt addieren sich leicht auf über 100 Euro pro Jahr, denn Geräte wie Fernseher, PC mit Monitor, DSL-Router, Laserdrucker, schnurloses Telefon, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Elektroherd, DVD-Spieler, Hifi-Anlage und Spielkonsole stehen in den meisten Haushalten. Oft werden sie aus Bequemlichkeit nicht bzw. nicht ganz ausgeschaltet, manche Geräte haben aber auch keinen Aus-Schalter mehr. Hilfe kommt von der europäischen Öko-Design-Verordnung zur Vermeidung von Leerlauf- und Schein-aus-Verlusten (Stand-by): Seit Anfang 2013 darf die Leistungsaufnahme im Aus-Zustand sowie im Standby-Betrieb 0,5 Watt nicht überschreiten. Werden im Standby-Betrieb bestimmte Anzeigefunktionen bereitgestellt, darf die Leistungsaufnahme 1 Watt nicht überschreiten. Aber Achtung: Bereits im Handel befindliche Geräte dürfen unbegrenzt weiterverkauft werden. Vor allem bei älteren Geräten gilt daher: Durch Ausschalten bzw. durch Nutzung einer schaltbaren Steckerleiste Leerlauf- und Schein-aus-Verluste vermeiden.

8. Kältegeräte: Richtige Aufstellung spart Energie

Grundsätzlich gilt: Je kühler der Standort, desto geringer der Stromverbrauch - eine Verringerung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt den Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent, bei Gefriergeräten um drei Prozent. Als Faustregel gilt also: Kühlgeräte immer an einem möglichst kühlen Ort aufstellen. Außerdem sollten sie nicht neben einer direkten Wärmequelle stehen, sei es der Heizkörper oder auch die direkte Sonneneinstrahlung.

9. Alte und ineffiziente Kühl- und Gefriergeräte austauschen

Auch wenn das Altgerät noch funktioniert, lohnt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Ein Beispiel: Wird eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 gegen ein modernes A+++ Gerät ausgetauscht, lassen sich pro Jahr rund 70 Prozent der Betriebskosten sparen, das sind 80 Euro. Bei einer Lebenszeit von durchschnittlich 14 Jahren sind das über 1.100 Euro. Wird ein Gerät von 1990 ersetzt lassen sich sogar rund 130 Euro pro Jahr sparen. (Berechnungsgrundlage: Strompreis 0,27 Euro/kWh)

10. Energielabel: „A” ist nur noch viertklassig

Das Energielabel ist eine europaweit vorgeschriebene Verbraucherinformation, die Geräte nach ihrem Energieverbrauch in Klassen einteilt, um sie einfach vergleichbar zu machen. Lange war „A" die sparsamste Klasse, seit 2011 gilt nach und nach eine neue Energielabel-Version. Drei neue Klassen wurden eingeführt, seither tragen die sparsamsten Geräte „A+++". „A" ist somit nur noch viertklassig. Bei Kühl- und Gefriergeräten dürfen Gerätehersteller sogar nur noch Geräte mit den Labelklassen A+ bis A+++ produzieren, A+ ist somit die schlechteste Klasse im Handel. Auf Jahre hinaus werden in den Geschäften die alte und die neue Labelform nebeneinander stehen: Zum einen darf der Handel Geräte ohne Zeitbeschränkung abverkaufen, die er noch mit „altem" Label im Verkaufsraum oder Lager stehen hat, er muss nicht umetikettieren. Zum anderen führt die EU das neue Label nach und nach ein. Staubsauger starteten ab September 2014 und Dunstabzugshauben ab Januar 2015 mit den Labelklassen A bis G. Für Backöfen kam das neue Label mit den Klassen A+++ bis D ab Januar 2015. Waschtrockner dagegen behalten bis auf weiteres die alte Labelversion.

Quelle: BDEW