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Energieprojekt der EWB

Mit Experimenten und kleinen Praxisaufgaben haben die Kinder der Grundschule Holsen-Ahle in einer anschaulichen Doppelstunde gelernt, wie bedeutend Erdgas für unser Leben ist. Die Energie- und Wasserversorgung Bünde bietet diesen praxisnahen Umweltunterricht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. (DUA) in diesem Schuljahr an acht Grundschulen im Versorgungsgebiet an. Ziel ist es, die Kinder möglichst früh für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu sensibilisieren.

„Den Umweltschutz voranzutreiben ist schon heute sehr wichtig, doch für künftige Generationen wird dieses Thema noch erheblich an Bedeutung gewinnen“, sagt EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger. „Deswegen möchten wir helfen, die Grundschüler spielerisch an den Umweltschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie heranzuführen.“ Die Idee: Wer schon als Kind lernt, unsere begrenzten Rohstoffe nicht zu verschwenden, wird dieses Verhalten wahrscheinlich auch als Erwachsener fortführen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die EWB Christiane Pfingst von der DUA beauftragt, den Unterricht in den teilnehmenden Grundschulen in Bünde, Kirchlengern, Rödinghausen und Spenge durchzuführen. In einer jeweils zweistündigen Unterrichtseinheit bekommen die Schülerinnen und Schüler von der Expertin das Thema Erdgas und Solarthermie praxisnah und vor allem kindgerecht vermittelt. Auch in der Grundschule Holsen-Ahle stand passend zur aktuellen Heizperiode der Energieträger Erdgas auf dem Stundenplan. Wie entsteht Erdgas und wozu brauchen wir es überhaupt? Wie wird das Kinderzimmer warm? Wie viel Kraft hat die Sonne? Diese und viele andere Fragen wurden von der Expertin der DUA ausführlich beantwortet.

Anhand eines einfachen Modells demonstrierte Christiane Pfingst den Schülern, wie ein Heizkörper funktioniert. Das rot eingefärbte Wasser nahm den Lauf durch den gläsernen Kreislauf. Aber auch ernste Themen wurden behandelt. So erarbeitete die DUA-Mitarbeiterin zusammen mit den Kindern unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels und zeigte ihnen, wieso es so wichtig ist, die Umwelt zu schützen. Als Höhepunkt des 90-minütigen Umweltunterrichts sorgte das Basteln eines eigenen Solarkollektors für jede Menge Spaß und staunende Gesichter. Aus einem handelsüblichen Schuhkarton, schwarzem Seidenpapier, ein paar Klebestreifen und Frischhaltefolie wurde der Solarkollektor von den Kindern hergestellt. Danach wurde er mit Plastikflaschen bestückt, um den Inhalt zu erwärmen. Den selbstgebastelten Solarkollektor konnten alle Kinder im Anschluss mit nach Hause nehmen, um dort das Experiment zu wiederholen – so oft die Kinder wollen.

„Es war toll zu sehen, mit wie viel Spaß die Kinder bei der Sache waren“, freut sich Anke Sundermeier, Projektkoordinatorin auf Seiten der EWB, über die engagierte Mitarbeit der Kinder. „Das zeigt mir, dass sich das Engagement der EWB gelohnt hat.“ Der Umweltunterricht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion wird in diesem Schuljahr nicht nur an Grundschulen durchgeführt. Parallel haben erstmals auch Kindergärten die Chance, in den Genuss eines lehrreichen Unterrichts zum Thema Wasser zu kommen. Die ersten Einheiten haben bereits stattgefunden und haben auch dort bei Kindern und Erzieherinnen großen Anklang gefunden.

Die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Holsen-Ahle mit ihren selbstgebauten Solarkollektoren.

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