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Unser Wasser -
gut für Sie!

Für kein anderes Lebensmittel existieren so viele und so strenge Grenzwerte und Vorschriften.

Unser Trinkwasser

Stets von bester Qualität und regelmäßig untersucht.


Trinkwasser in Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen ist stets von bester Qualität und wird regelmäßig von einem unabhängigen und akkreditierten Labor untersucht. Die Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH gewinnt ihr Trinkwasser in vier Wasserwerken aus insgesamt 33 Brunnen. Die EWB fördert dabei ausschließlich Grundwasser in den Wassergewinnungsgebieten Ahle, Muckum-Habighorst/Billerke, Spradow und Häver. Neben der Eigenförderung werden ca. 1,9 Mio. m3 Wasser vom Wasserbeschaffungsverband Kreis Herford-West zugekauft. Die Jahresabgabemenge beträgt rund 3,1 Mio. Kubikmeter und wird über ein Rohrleitungsnetz von ca. 658 km Länge und ca. 21.000 Hausanschlüsse an die EWB-Kunden geliefert.

Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Sie erreichen unseren Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der Rufnummer 05223 967-100.

Aktuelle Meldung

EWB passt den Wasserpreis an

Die Wasserpreise der EWB werden zum 1. Januar 2022 angepasst. „Um unseren hohen Status Quo für die Bürger in Bünde zu halten, müssen wir regelmäßig u.a. in das Leitungsnetz und die Brunnen investieren“, sagt Dr. Marion Kapsa.

„Um diese Investitionen zu ermöglichen, haben wir bereits vor Jahren beschlossen, kontinuierlich kleine Anpassungen vorzunehmen. Zum 1. Januar 2022 wird diese Preisanpassung nach erneuter Kostenüberprüfung erstmals seit 2018 wieder notwendig.“

Der Wasserpreis steigt daher um 12 Cent pro Kubikmeter (brutto) sowie um 12,84 Euro / Jahr (brutto) im Grundpreis. Ein vierköpfiger Haushalt in einem Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 140 m³ pro Jahr zahlt demzufolge rd. 2,50 Euro mehr im Monat.

Dieses Geld wird sinnvoll eingesetzt: So planen wir in unsere Infrastruktur zu investieren. Dazu gehören die schrittweise Erneuerung von großen Teilen der insgesamt rund 658 Kilometer langen Wasserleitungen, die Arbeiten an der Aufbereitungstechnik in den Wasserwerken und die Investition in neue Brunnen im Gewinnungsgebiet.
Alle Investitionen verfolgen nur ein Ziel: die Wasserversorgung weiterhin auf robuste Beine zu stellen und eine sichere Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser zu gewährleisten.

Aktuelle Preise - für Haushalt und Gewerbe

Preisblatt 1

Preisblatt 1 zu den Ergänzenden Bestimmungen der Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH zur AVBWasserV

1. Preis für Haushalt und Gewerbe

Die Preise in Klammern sind Bruttopreise und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer von 7 %. Die mit * gekennzeichneten Preise unterliegen nicht der Umsatzsteuer.

1.1. Der Bezugspreis für das von der EWB gelieferte Wasser setzt sich zusammen aus

  • einem Grundpreis
  • einem Arbeitspreis für die abgenommene Menge

1.2. Der Grundpreis beträgt monatlich bei Wasserzählern mit einer Nennbelastung

  Euro Euro
2,5 bis 5 m³ 7,50 (8,03)
über 5 bis 12 m³ 14,65 (15,68)
über 12 bis 20 m³ 25,38 (27,16)
über 20 bis 35 m³ 50,45 (53,98)
über 35 bis 50 m³ 96,96 (103,75)

Der Grundpreis ist unabhängig vom Verbrauch zu entrichten.

Für die Einrichtung von nicht öffentlichen Löschwasserentnahmestellen ist je Entnahmestelle eine Bereitstellungsgebühr von 3,07 Euro (3,28 Euro) jährlich zu zahlen. Die Bereitstellungsgebühr für den Anschluss von Berieselungsanlagen beträgt je Anlage 6,14 Euro (6,57 Euro) jährlich.
Wird die Wasserbereitstellung wegen Wassermangels, Störungen im Betrieb, betriebsnotwendiger Arbeiten oder aus anderen Gründen länger als einen Monat unterbrochen, so wird für die Zeit der Unterbrechung, abgerundet auf volle Monate, kein Grundpreis erhoben.

1.3. Der Arbeitspreis berechnet sich nach der durch Wasserzähler ermittelten Wasserentnahme. Er beträgt für jeden gelieferten Kubikmeter Wasser 1,81 Euro (1,94 Euro).

2. Preis bei Benutzung von Standrohrzählern

2.1. Für die Überlassung eines Standrohres mit Zähler ist ein Sicherheitsbetrag zu hinterlegen:

  • Standrohr mit Zähler Qn 2,5 und Auslaufhahn (klein) 500,00 Euro*
  • Standrohr mit Zähler größer als Qn 2,5 und C-Anschluss (groß) 1.000,00 Euro*

2.2. Die Tagesmiete für die Zurverfügungstellung eines Standrohres mit Zähler beträgt bei

  • Standrohr mit Zähler Qn 2,5 und Auslaufhahn (klein)  0,75 Euro (0,80 Euro) pro Kalendertag
  • Standrohr mit Zähler größer als Qn 2,5 und C-Anschluss (groß) 1,50 Euro (1,60 Euro) pro Kalendertag

2.3. Neben dieser Miete ist für die am Zähler abgelesene Wassermenge der unter Absatz 1 festgesetzte Arbeitspreis zu zahlen.

2.4. Die EWB berechnet eine Reinigungspauschale:

  • Standrohr mit Zähler Qn 2,5 und Auslaufhahn (klein) 17,76 Euro (19,00 Euro)
  • Standrohr mit Zähler größer Qn 2,5 und C-Anschluss (groß) 24,30 Euro (26,00 Euro)

2.5. Wenn sich herausstellt, dass ein Zähler nicht richtig anzeigt oder stehengeblieben ist (z. B. infolge Verschmutzung oder Beschädigung des Zählers), ist der Arbeitspreis für die von der EWB unter angemessener Berücksichtigung der Angaben des Benutzers geschätzte Menge entnommenen Wassers zu entrichten. Außerdem sind die Instandsetzungskosten zu erstatten (§ 21 der AVBWasserV gilt entsprechend).

3. Zahlungsverpflichtung

3.1. Die Verpflichtung zur Entrichtung des Bezugspreises beginnt mit dem Tag, an dem der Anschluss an die Wasserversorgungsanlage betriebsfertig hergestellt ist.

4. Zählerkosten

4.1. Für den Ausbau und Einbau von Wasserzählern zur Vermeidung von Frostschäden (Saisonzähler) wird eine Pauschale in Höhe von 32,00 Euro (34,24 Euro) erhoben.

4.2. Bei einer Zählerprüfung gem. AVBWasserV, sofern sie zu Lasten des Anschlussnehmers geht, wird die Prüfung nach Zeit- und Materialaufwand berechnet.

4.3. Hat der Kunde die Beschädigung eines Zählers zu vertreten (z. B. Frostschäden), so hat er der EWB die Kosten der Reparatur zu erstatten.

5. Kostenerstattung für Zahlungsverzug, Einstellung und Wiederaufnahme der Versorgung (§ 27 Absatz 2 AVBWasserV, § 33 Absatz 3 AVBWasserV)

Die Kosten aus Zahlungsverzug, einer Einstellung der Versorgung sowie der Wiederaufnahme der Versorgung sind der EWB nach folgenden Pauschalsätzen zu erstatten:

  • Mahnkosten 3,50 Euro* je Mahnung
  • Nachinkasso / Direktinkasso 26,00 Euro* je Inkassogang
  • Einstellung des Anschlusses / der Anschlussnutzung 78,00 Euro*

6. Inkrafttreten

6.1. Diese Preise treten ab dem 1. Januar 2022 in Kraft.

Bünde, 9. November 2021

Energie- und Wasserversorgung
Bünde GmbH
gez. Dr. Marion Kapsa
Geschäftsführerin
Wasserpreis-Historie
Hausanschlusskosten

Preisblatt 2

Preisblatt 2 zu den Ergänzenden Bestimmungen der Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH zur AVBWasserV

gültig ab 1. August 2015

1. Erstattung der Hausanschlusskosten (Ziffer IV der Ergänzenden Bestimmungen der EWB GmbH zur AVBWasserV)

1.1. Hausanschlusskosten:

Die Berechnung der Wasserhausanschlüsse bis einschließlich 2" wird wie folgt vorgenommen:

    Euro
1 Pauschalpreis für die Einbindung an die Versorgungsleitung und die Verlegung des Hausanschlusses bis zur Grundstücksgrenze 766,94 (820,63)
2 Pauschalpreis für je lfdm. Hausanschlussleitung von Grundstücksgrenze bis Hauptabsperrvorrichtung im Haus 61,36 (65,66)
3 Herstellung eines Wasser- und Gashausanschlusses in einem Rohrgraben; Meterpreis 51,13 (54,71)
4 Dem Kunden ist als Eigenhilfe nach besonderer Vereinbarung mit der EWB der Grabenaushub gestattet; Vergütung je lfdm. 10,23 (10,95)
5 Der bei der Herstellung der Hausanschlussleitung auszuführende Mauerdurchbruch, der vom Kunden erstellt wird und anschließend vom Kunden zugemauert und isoliert wird; Vergütung je Stück 25,56 (27,35)
6 Hausanschlüsse über eine Nennweite von 2" werden nach Zeit- und Materialaufwand abgerechnet  
7 Falls sich der Kunde bei nicht-unterkellerten Gebäuden für den Bautyp "Mehrspartenhauseinführung" entscheidet und diese über EWB erwirbt, erhält er auf seine Schlussrechnung einen einmaligen Nachlass von 70,00 (74,90)

1.2. Inbetriebsetzung / Inbetriebsetzungskosten (§ 13 AVBWasserV):

Der Anschlussnehmer erstattet der EWB die Inbetriebsetzungskosten nach folgenden Pauschalsätzen: Inbetriebsetzungskosten 32,00 Euro (34,24 Euro).

1.3. Für Hausanschlüsse, die vorübergehenden Zwecken (Belieferung von Baustellen, Schaustellungen usw.) dienen und deren spätere Beseitigung, werden Kunden die Kosten nach Zeit- und Materialaufwand berechnet.

1.4. Die Preise in Klammern sind Bruttopreise und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer von 7 % zum Zeitpunkt der Leistungsausführung.

2. Kostenpflichtige:

Kostenpflichtig ist der Antragsteller.

Bünde, 10. Juli 2015

Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH

gez. Würzinger
Geschäftsführer

Link zu Netz RB4 HWasserhausanschluss

Wasserhärte

Das Trinkwasser der EWB entspricht dem Härtebereich „hart".

Bis 2007 wurde die Wasserhärte in der Maßeinheit „Grad deutscher Härte (°dH)“ beschreiben. Heute gelten drei Kategorien.

Härtebereich weich
weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH)
Härtebereich mittel 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
Härtebereich hart mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)
Trinkwasseranalysen

Hier finden Sie die jeweils aktuellen Analysedaten unseres Trinkwassers.

Die Wasserinhaltsstoffe werden von einem akkreditierten, externen Prüflabor regelmäßig festgestellt.
Die ausführlichen Labor-Analysen des EWB-Trinkwassers finden Sie hier zum Download als pdf:










FAQ - Fragen und Antworten zum Trinkwasser

1. FRAGE: Wie viel Prozent des Trinkwassers besteht wohl aus Grundwasser?
Antwort: 74 Prozent. Damit ist das Grundwasser die mit Abstand wichtigste Quelle für das Trinkwasser, das zu Hause aus der Leitung kommt. Der Rest wird aus Talsperren, Seen und Flüssen gewonnen, in unserer Region wird das Trinkwasser übrigen zu annähernd 100 % aus dem Grundwasser entnommen.

2. FRAGE: Warum sollte man Regentonnen im Garten aufstellen?
Antwort: Um Regenwasser zu sammeln, mit dem man z.B. den Garten bewässern kann. Grund: Denn dies spart kostbares Trinkwasser und schont auch den eigenen Geldbeutel. Mit einigen technischen Vorkehrungen kann man Regenwasser auch für die Toilettenspülung oder zum Waschen benutzen. Dies sollte allerdings immer vom Fachmann geprüft und umgesetzt werden.

3. FRAGE: In welcher Jahreszeit sollte man eine Regentonne aufstellen?
Antwort: Im Frühling. Denn es braucht seine Zeit, bis die Tonne voll ist. Im Sommer wäre es etwas zu spät, denn da braucht man das Wasser bereits und es regnet auch wenig. Herbst und Winter kommen auch nicht in Frage: In der kalten Jahreszeit benötigt man kaum Wasser zur Gartenbewässerung, weil da die Vegetationsperiode vorbei ist. Wer im Winter die Tonne aufstellt, muss verstärkt mit Laub, Dreck und abgebrochenen Ästen in seiner Regentonne rechnen. Gefrorenes Wasser (Eis) kann die Tonne außerdem beschädigen oder sogar zum Platzen bringen.

4. FRAGE: Wie viele Trinkwasser-Tagesverbräuche passen in einen durchschnittlichen Aufstellpool?
Antwort: Ein Durchschnittspool von 3,66 Metern Durchmesser umfasst ein Volumen von 6500 Litern. Statistisch gesehen verbraucht eine Person in Deutschland täglich ca. 127 Liter Wasser. Damit sind in dem Pool mehr als 50 Tageseinheiten enthalten.

5. FRAGE: Wie und wann soll man einen Gartenpool am besten befüllen?
Antwort: Befüllen sollte man den Pool nicht an den heißesten Tagen, sondern dann, wenn es absehbar nicht zu Spitzenverbrauchswerten bei Trinkwasser kommt. Das bedeutet: Wenn ein Pool befüllt werden muss, dann sollte dieser schon im späten Frühjahr gefüllt werden. Oder im Sommer dann, wenn das Wetter grau, trüb, regnerisch ist. Dann nämlich darf man davon ausgehen, dass das Trinkwassernetz nicht überlastet wird. Übrigens: An heißen Tagen sollte der Pool außerdem abgedeckt sein, wenn ihn niemand benutzt. Dann verdunstet kaum Wasser und man muss nur wenig oder gar nicht nachfüllen.

6. FRAGE: Wann sollte man im Sommer den Garten bewässern?
Antwort: Spät abends und sehr früh morgens.; am besten mit zuvor gesammeltem Regenwasser. Wer im Sommer tagsüber und vor allem mittags seinen Rasen sprengt, verschwendet Wasser, weil es in der Sonne schnell verdunstet und die Wurzeln gar nicht erst erreicht. Außerdem riskiert man den Lupeneffekt bei Pflanzenblättern: Wassertropfen wirken wie ein Brennglas; die Sonne kann durch diese „Lupen“ Löcher in die Pflanzenblätter brennen.

7. FRAGE: Wie viel Wasser nutzen die Deutschen täglich pro Kopf?
Antwort: 127 Liter. Damit ist in Deutschland der individuelle Wasserverbrauch von ca. 140 Litern vor etwa 20 Jahren auf jetzt 127 Liter gesunken.

8. FRAGE: Wie viele Liter pro Person wurden in der Region an sommerlichen Spitzenverbrauchstagen verbraucht?
Antwort: ca. 190 Liter. Das liegt deutlich über dem Durchschnittswert von 127 Litern pro Kopf täglich. Grund dafür sind unter anderem Gartenpools, die erst an diesen heißen Tagen befüllt werden und in den letzten Jahren vermehrt gekauft wurden. ein weiterer Grund ist intensive Gartenbewässerungen. Aber auch die Landwirtschaft braucht an heißen Tagen mehr Wasser als sonst.

9. FRAGE: Warum darf ein Trinkwasser-Hochbehälter nicht leerlaufen?
Antwort: Wenn ein Hochbehälter komplett leerläuft, laufen auch die Trinkwasserleitungen leer. In den Leitungen ist dann nur noch Luft; sie könnten kollabieren und durch den Unterdruck zerquetscht werden. Der Schaden ginge in die Millionen. Deswegen muss in den Leitungen immer Wasser sein, und im Hochbehälter auch. Und deshalb darf der Hochbehälter auch an sommerlichen, sehr heißen Tagen niemals leerlaufen. Deswegen müssen alle Menschen gerade an solchen Tagen sparsam mit Wasser umgehen. Gartenbewässerung sollte unterbleiben. Swimmingpools und Planschbecken sollten an diesen Tagen nicht befüllt werden; das kann man schon einige Tage oder Wochen früher machen.

10. FRAGE: Wie wirken sich Schnee und Regen im Winter auf das Grundwasser aus?
Antwort: Seit Jahrzehnten regnet es im Winter immer weniger. So kann auch immer weniger Wasser in die Böden sickern und Grundwasser bilden. Das vorhandene Grundwasser ist damit einer höheren Gefahr ausgesetzt, durch Düngemittel und andere Stoffe verunreinigt zu werden. Vor allem aber bedeutet weniger Grundwasser auch weniger Trinkwasser. Die EWB sucht daher gemeinsam mit ihren Partnern in der Region nach neuen Grundwasservorkommen und erweitert die Infrastruktur (Leitungsnetze, Brunnen, Hochbehälter). Mit regionalen Partnern wurden Kooperationen und Lieferverträge geschlossen, um die benötigten Wassermengen rechtzeitig bereit zu stellen. Deswegen ist es auch so wichtig, dass jeder Bürger vorsichtig und sparsam mit Trinkwasser umgeht. Zum Beispiel kann man Regenwasser in Sammeltonnen aufbewahren und damit den Garten wässern.

11. FRAGE: Was kann jeder Bürger tun, um die Trinkwasservorräte im Sommer zu schonen?
Antwort: Wer es vermeidet an den heißesten Tagen im Jahr Trinkwasser für Gartenbewässerung und für die Befüllung von Garten-Pools einzusetzen, der leistet einen erheblichen Beitrag für die Schonung der Trinkwasservorräte. Denn unser Wasserversorgungssystem ist nur für durchschnittliche Liefermengen ausgelegt. Würden alle Bürger an den heißesten Tagen im Jahr hemmungslos den Gartenschlauch aufdrehen, würden die Hochbehälter rasch leerlaufen und die Trinkwasserversorgung würde zusammenbrechen. Mineralwassertrinken an heißen Tagen hilft übrigens nicht viel: aufgrund der Kohlensäure schwitzt man nur noch mehr.

12. FRAGE: Was bedeutet der internationale Tag des Wassers am 22. März?
Antwort: Der Weltwassertag am 22. März, zu dem die Vereinten Nationen (VN) seit 1992 aufrufen, erinnert alljährlich an die Besonderheiten von Wasser als der essenziellsten Ressource allen Lebens. Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto "Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz". Damit soll weltweit auf die Bedeutung unseres Grundwassers aufmerksam machen und es ins Bewusstsein der Menschen rufen. Die elementare Bedeutung des Grundwassers als unverzichtbare Ressource und Teil des Wasserkreislaufs und die Belastungen, denen es durch menschliche Tätigkeiten und zunehmend durch den Klimawandel ausgesetzt ist, sind vielen Menschen nicht wirklich präsent und bewusst.
Auch in der Region Ostwestfalen-Lippe ist das Grundwasser von hoher Bedeutung: Es ist eine wichtige Trinkwasserquelle; die Nutzung nimmt zu. Gleichzeitig füllen sich die Grundwasserspeicher im Jahresverlauf immer schlechter wieder auf.

Trinkwasser: Wertvollstes Lebensmittel

Wasser ist die elementare Grundlage für alles Leben und unser wichtigstes Nahrungsmittel.

Trinkwasser ist aus biologischer, medizinischer und ernährungsphysiologischer Sicht durch nichts zu ersetzen. Für kein anderes Lebensmittel existieren so viele und so strenge Grenzwerte und Vorschriften. Dabei ist Trinkwasser außerordentlich preisgünstig. So kostet der Liter EWB-Trinkwasser ganze 0,182 Cent! Ein Liter „Stilles Wasser" im Supermarkt kostet demgegenüber dreißigmal so viel, nämlich 50 Cent!

So gehen Sie achtsam mit Wasser um

  • Duschen statt Baden
  • Wasserleitungen überprüfen (lassen) und - falls nötig - austauschen
  • Auf tropfende Wasserhähne achten
  • Wasser sparende Armaturen anbringen
  • Medikamente, Farben, Lacke usw. nicht in den Ausguss gießen
Wasserwissen

Trinkwasser

 

Weitere Informationen rund um unser Trinkwasser erhalten Sie ausführlich auf den Seiten des BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Aufgepasst bei Pflanzenschutzmitteln rund um Haus und Garten

Pflanzenschutzmittel unbedingt vermeiden.

Gemäß § 40 Pflanzenschutzgesetz dürfen Pflanzenschutzmittel, z.B. Glyphosat - auch solche, die mit der Aussage „Biologisch abbaubar” einen anderen Eindruck erwecken sollen - nicht auf folgenden Flächen angewendet werden:

  • Garageneinfahrten
  • Bürgersteigen
  • Verbundsteinpflaster
  • Plattenwegen
  • Dächern

Ein Verstoß gegen dieses Verbot ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Chemische Mittel gegen Unkraut, Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sollten Sie so wenig wie möglich einsetzen.

Unkraut können Sie stattdessen mit Handarbeit entfernen, zum Beispiel mit Hacke, Messer usw.

Unkraut auf befestigten Flächen lässt sich hervorragend beseitigen mit: Hochdruckreinigern, Gasbrennern oder Stahlbürsten.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Wegen und Plätzen ist genehmigungspflichtig; auf befestigten, versiegelten Flächen sogar verboten. Der Genehmigungsantrag ist bei der zuständigen Landwirtschaftskammer zu stellen.

Weitere Informationen über die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in Haus und Garten finden Sie im Internet unter:
www.wasser-und-pflanzenschutz.de

Geld sparen mit der Jahresvorauszahlung

Durch eine Jahresvorauszahlung können Sie zusätzlich Geld einsparen!

Statt Ihren Strom-, Gas-, Wärme- und Trinkwasserverbrauch in elf monatlichen Teilbeträgen zu zahlen, können Sie auch den gesamten Jahresbetrag im Voraus leisten.

Hier erhalten Sie einen Bonus, der einem effektiven Jahreszins von 2,5 % p.a. entspricht!

Dabei verzinsen wir monatlich den Betrag, der die eigentliche Abschlagszahlung übersteigt. Damit sparen Sie bares Geld. Und ganz wichtig: Sie können die Jahresvorauszahlung auch noch mitten im Jahr leisten.

Die Gutschrift ziehen wir in der nächsten Jahresverbrauchsrechnung ab.

Wenn auch Sie Geld durch eine Vorauszahlung sparen möchten, teilen Sie uns dies bitte mit. Sie können die Jahresvorauszahlung ganz einfach im EWB-Kundenportal bestellen. Alternativ reicht auch eine kurze Mitteilung per Post, Telefax oder E-Mail aus. Oder rufen Sie uns doch einfach an: 05223 967-112.

In dem folgenden Beispiel, dem ein monatlicher Abschlagsbetrag von 100,00 € zugrunde liegt, spart man rd. 27,50 € jährlich gegenüber der monatlichen Abschlagszahlung. Der Bonus für die Jahresvorauszahlung wird wie folgt berechnet:

   Monat monatl. Abschlag in €
Tage Bonus in €
1. Abschlag
2. Abschlag
3. Abschlag
4. Abschlag
5. Abschlag
6. Abschlag
7. Abschlag
8. Abschlag
9. Abschlag
10. Abschlag
11. Abschlag
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember 
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
0
30
60
90
120
150
180
210
240
270
300
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
3,00
3,50
4,00
4,50
5,00
Bonusbeitrag       27,50

 

Ansprechpartner
  Karsten Klußmann
Centerleiter Technik
Tel.: 05223 967-129
E-Mail: klussmann[at]ewb.aov.de
  Florian Karle
Leiter Netze und Anlagen
Tel. 05223 / 967-107
E-Mail: f.karle[at]ewb.aov.de
  Birgit Kausch
techn. Betriebsführung WBV / Ansprechpartnerin für Installateure
Tel.: 05223 967-126
E-Mail: kausch[at]ewb.aov.de
  Matthias Kehlenbrink
Wassermeister / Wassergewinnung, -aufbereitung und- speicherung
Tel. 05223 / 967-127
E-Mail: kehlenbrink[at]ewb.aov.de
  Henrik Sudbrack
Wassermeister / Wassergewinnung, -aufbereitung und- speicherung
Tel. 05223 / 967-198
E-Mail: sudbrack[at]ewb.aov.de
  Peter Lamker
Netzmeister Gas- und Wassernetz
Tel. 05223 / 967-182
E-Mail: lamker[at]ewb.aov.de
  Nils Bollmann
Vorarbeiter Gas- und Wassernetz
Tel. 05223 / 967-181
E-Mail: bollmann[at]ewb.aov.de