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Experten treffen sich bei EWB

Im Vorfeld des internationalen Tag des Wassers hat das 1. EWB-Symposium in Bünde stattgefunden. Rund 50 Personen, darunter Bürgermeister, deren Stellvertreter sowie die Wasser-Fachleute der Städte, Gemeinden und Versorgungsunternehmen im Kreis Herford, Minden-Lübbecke sowie aus Melle sind der Einladung der Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH (EWB) gefolgt und haben sich zum Thema „Trinkwasser an Else und Werre“ ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fachvorträge und natürlich der persönliche Austausch unter den Fachleuten.

„Egal ob in Bünde, Bielefeld oder Minden – wir Wasserversorger stehen alle vor ähnlichen Aufgaben und Herausforderungen. Und wir alle wollen diese im Sinne unserer Bürger optimal erledigen. Ein Austausch unter den Fachleuten in der Region ist sehr sinnvoll, da man voneinander lernt und so die Chance hat, sich weiter zu verbessern“, sagt EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger. Deshalb hat er die Experten-Tagung ins Leben gerufen. Das erste Netzwerktreffen fand daher auch im Kundenzentrum der EWB in Bünde-Ahle statt. Als Referenten hatte die EWB Dr. Anne Soltwisch (Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbH, Gelsenkirchen), Gesa Barkawitz (Consulaqua Hildesheim) und Christoph Nolte vom IWW Zentrum Wasser in Mülheim/Ruhr für einen umfassenden Vortrag eingeladen.

So berichtete Christoph Nolte über den Einsatz und die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln und stellte am Beispiel der EWB heraus, wie der Schutz des Trinkwassers in der Praxis laufen kann. Der Untersuchungsumfang zur Analyse auf Pflanzenschutzmittel wird regelmäßig mit der Bezirksregierung abgestimmt.

Dr. Anne Soltwisch gab den anwesenden Fachleuten einen tiefen Einblick in die mikrobiologischen Laboruntersuchungen des Trinkwassers zur Überprüfung einer Keimbelastung. Denn Proben sind für jeden Wasserversorger enorm wichtig. Schließlich steht er in der Verantwortung für Tausende Bürger, die hochwertiges und sauberes Trinkwasser erwarten.

Gesa Barkawitz ging mit Blick auf den Wasserkreislauf auf das Thema Nitrat ein. Seit mehr als 20 Jahren besteht zu diesem Thema eine Kooperation zum vorbeugenden Gewässerschutz zwischen den Wasserversorgern und den Landwirten in der Region. Gesa Barkawitz erklärte den Gästen des EWB-Symposiums, was im Erdreich passiert, wenn der Regen versickert. Dort seien natürliche Stoffe vorhanden, die bereits für eine Filterung und Säuberung des Trinkwassers sorgen würden. Aktuell werde in vielen Regionen analysiert und geforscht, ob und wenn ja wie schnell sich diese Stoffe im Erdreich abbauen würden.

„Wir sind äußerst zufrieden mit der Resonanz der Premieren-Veranstaltung“, zog Alfred Würzinger eine positive Bilanz. „Wir haben nicht nur informative fundierte Vorträge gehört, sondern auch angeregt diskutiert und das über die Grenzen des jeweiligen Versorgungsgebietes hinaus.“ Der EWB-Geschäftsführer stellte in Aussicht, in Zukunft das Netzwerktreffen „EWB-Symposium“ erneut nach Bedarf auszurichten.



(v.l.) Die Referenten Dr. Anne Soltwisch (Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbH, Gelsenkirchen), Gesa Barkawitz (Consulaqua Hildesheim) und Christoph Nolte vom IWW Zentrum Wasser in Mülheim/Ruhr (r.) mit EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger.

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